Vielen Dank für Ihren Besuch auf der COMPAMED 2025

Vier intensive Messetage liegen hinter uns – geprägt von spannenden Gesprächen, neuen Kontakten und großem Interesse an den Kompetenzen der TT medic Group. Der Austausch mit Ihnen war für unser gesamtes Team äußerst bereichernd und hat erneut gezeigt, wie wichtig starke Partnerschaften in der MedTech-Industrie sind.

 

Als Gruppe vereinen wir die gesamte Wertschöpfungskette für medizinische Kunststoffkomponenten und -produkte unter einem Dach. Dieses breite Know-how – von Design & Engineering über Werkzeugbau, Spritzguss und Veredelung bis hin zu Montage, Sterilisation, Logistik und Regulatory Support – macht es möglich, Projekte nahtlos, effizient und skalierbar umzusetzen.

 

Wenn Sie ein Thema weiter vertiefen möchten oder Interesse an einer Zusammenarbeit haben, freuen wir uns jederzeit über Ihre direkte Kontaktaufnahme.

 

Danke für Ihren Besuch – wir freuen uns auf das Wiedersehen!

Treffen Sie uns auf der COMPAMED 2025 in Düsseldorf

TT medic Group auf der COMPAMED 2025 – Besuchen Sie uns am Stand 8BG03

Die TT medic Group präsentiert sich vom 17.–20. November 2025 auf der COMPAMED in Düsseldorf. Gemeinsam mit unseren Tochterunternehmen Gebr. Renggli AG, Hubertus Goller GmbH, j. söllner AG und Michael Lundbech A/S zeigen wir am Stand 8BG03, wie wir als One-Stop-Shop in Medical Device Development den gesamten Prozess der Medizintechnik-Entwicklung abdecken – von der ersten Idee bis zum marktfähigen Produkt.

Unsere Expertise entlang der Wertschöpfungskette:

  • Concept & Engineering – Design, Simulation und Transfer für komplexe Systeme

  • Tooling & Prototyping – Intelligente Werkzeugkonzepte, Mould-Base-Technologie und seriennahe Validierungen

  • Injection Molding & Veredelung – Verarbeitung von Hochleistungskunststoffen wie PEEK, PPSU oder PSU unter Reinraumbedingungen

  • Assembly & Fill & Finish – Reinraummontage (ISO 7/8), Abfüllung und Verpackung

  • Quality Management & Market Authorization – Regulatorische Expertise, Risikomanagement und CE-Verantwortung

Die TT medic ist der One Stop Shop in Medical Device Development. So bringen sich die einzelnen Unternehmen ein:

  • Michael Lundbech A/S: Der Tooling- und Prototyping-Experte, der seit September 2025 zur TT medic Gruppe gehört, präsentiert innovative Werkzeug-, Design- und Prototypentechnologien.

  • Hubertus Goller GmbH: Goller systems zeigt Fill&Finish, Assemblierung und Verpackung nach strengsten Standards sowie die Expertise im Mikro-Spritzguss.

  • Die Gebrüder Renggli AG stellt Lösungen für anspruchsvolle Oberflächen, Mehrkomponentenprodukte und Hochleistungskunststoffe mit Mikrospritzguss und hochautomatisierten Prozessen vor.

  • Die j. söllner AG bietet höchste Präzision in Reinraumumgebungen. Erfahren Sie mehr zu patentierten Eigenprodukten (Doppelrückschlagventil 83 bar), kundenspezifischen Komponenten und Rückschlagventilen (MDR), sterilen Schlauchsystemen bis Klasse IIa sowie Verpackungslösungen.

Warum ein Besuch lohnt: Ein Partner, viele Kompetenzen, höchste Qualität, schnellere Entwicklungszyklen und zuverlässige Serienproduktion. Wir sind Ihr Kompetenzpartner an der Seite, um Medizintechnikprodukte von der Idee in die Serie zu bringen.

Besuchen Sie uns am Stand 8BG03 und entdecken Sie die gesamte Prozesskette der TT medic Group.

Kostenloses Ticket:

Kostenlose Eintrittskarten stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung – kontaktieren Sie uns dafür direkt.
Vereinbaren Sie vorab einen Gesprächstermin und sichern Sie sich den persönlichen Austausch mit unserem Team.

PEEK – Hochleistungskunststoff mit besonderen Verarbeitungseigenschaften

Polyetheretherketon (PEEK) zählt zu den leistungsfähigsten thermoplastischen Kunststoffen. Dank seiner hohen Temperaturbeständigkeit, außergewöhnlichen mechanischen Eigenschaften und chemischen Stabilität wird PEEK in anspruchsvollen Industrien wie der Luft- und Raumfahrt, der Automobilbranche, der Elektronik und der Medizintechnik eingesetzt. Insbesondere in der Medizintechnik spielt PEEK aufgrund seiner Biokompatibilität und Sterilisierbarkeit eine wichtige Rolle. Trotz seiner hervorragenden Eigenschaften stellt die Verarbeitung dieses Hochleistungspolymers hohe Anforderungen an die Verfahrenstechnik.

Thermische Stabilität bei anspruchsvollem Verarbeitungsprozess

PEEK zeichnet sich durch seine hohe Beständigkeit gegenüber extremen Temperaturen aus. Die Verarbeitungstemperaturen liegen zwischen 350°C und 400°C, während Werkzeugtemperaturen von bis zu 200°C für die Verarbeitung erforderlich sind. Diese thermischen Bedingungen erfordern eine präzise Prozesssteuerung sowie speziell angepasste Spritzgussmaschinen und Werkzeuge. Eine unzureichende Temperaturführung oder Verunreinigungen im Material können die Materialeigenschaften negativ beeinflussen.

Spezialisten der Thermoplast-Verarbeitung

Die Gebr. Renggli AG aus Schaffhausen, Teil der TT medic group, verarbeitet auf ihren hochmodernen Produktionsanlagen alle gängigen Thermoplaste. Ihre Produktionsprozesse und Anlagen wurden speziell für die Verarbeitung von PEEK optimiert. Neben dem klassischen Spritzgussverfahren wird auch kohlefaserverstärktes PEEK verarbeitet, das zusätzliche mechanische Stabilität bietet. Dieses Know-how ermöglicht es dem Unternehmen, auch anspruchsvolle Projekte erfolgreich umzusetzen und maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kunden zu entwickeln.

Höchste Präzision beim Insert Molding

Ein besonderes Verfahren ist das Insert Molding, bei dem Borosilikatglas in das Werkzeug eingelegt und anschließend mit kohlefaserverstärktem PEEK umspritzt wird. Aufgrund der hohen Temperaturen und der Wandstärke der Bauteile ist dieses Verfahren technisch anspruchsvoll. Um Schäden durch Temperaturschocks zu vermeiden, muss das Glas vor dem Umspritzen gezielt vorgewärmt werden. Dabei müssen die Temperaturunterschiede genau auf die Thermoschockbeständigkeit des Glases abgestimmt werden. Zudem erfordert die Fertigung hohe Präzision, da Glasrohteile produktionsbedingte Toleranzen aufweisen.

Bedeutung der Prozessstabilität

Für eine zuverlässige Verarbeitung von PEEK sind eine hohe Sauberkeit und die präzise Einhaltung der Prozessparameter essenziell. Durch die hohen Verarbeitungstemperaturen und die spezifischen Fließeigenschaften des Materials spielt die Werkzeugauslegung eine zentrale Rolle. Eine optimale Temperaturführung und präzise Fertigungstoleranzen sind entscheidend, um gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen. Mit über 50 Jahren Erfahrung im Werkzeugbau und Spritzguss verfügt die Gebr. Renggli AG über umfassendes Fachwissen in diesem Bereich.

Fazit

PEEK bietet aufgrund seiner außergewöhnlichen Eigenschaften vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Hochtechnologiebranchen. Gleichzeitig erfordert die Verarbeitung spezialisierte Verfahren und eine präzise Prozesskontrolle. Durch den gezielten Einsatz von optimierten Spritzgussverfahren, wie dem Insert Molding, lassen sich auch komplexe Anwendungen realisieren. Die langjährige Erfahrung und technische Expertise der Gebr. Renggli AG ermöglichen die zuverlässige Herstellung anspruchsvoller PEEK-Bauteile für verschiedenste Industrien.