Endoskopie neu gedacht – von der Idee zum Produkt mit Weitblick und Wirkung
Wie aus einer medizinischen Vision ein funktionierender Prototyp wurde – mit 360°-Technologie, KI-Integration und einem klaren Ziel: Darmkrebs früher erkennen.
Aus der Praxis entstanden – für die Praxis gemacht
Dr. R. Kefurt kennt die Herausforderungen der modernen Endoskopie aus eigener Erfahrung: 14 Jahre war er am Wiener AKH tätig, bevor er sich mit seiner Firma auf die Entwicklung innovativer MedTech-Lösungen fokussierte. Eine davon: IntuEye – ein modularer Adapter, der bestehende Endoskope um 360°-Sicht, intelligente Bildauswertung und mehr Nachhaltigkeit erweitert.
Technologie, die ergänzt statt ersetzt
IntuEye wird auf bestehende Endoskope aufgesetzt und liefert mit je acht Nano-Kameras und separaten LEDs ein vollständiges 360°-Bild – unterstützt durch eine KI, die auffällige Gewebestrukturen automatisch markiert. Die Adapter sind wiederverwendbar, fügen sich nahtlos in vorhandene Geräteparks ein und unterstützen so aktiv die Nachhaltigkeit in der medizinischen Diagnostik.
Vom Konzept zum Prototyp – mit Goller Systems als Umsetzungspartner
Goller Systems übernahm die technische Umsetzung der Gehäusekomponenten: von der spritzgussgerechten Auslegung über das Prototyping bis zur Integration von Klebe- und Schweißprozessen im Miniaturformat. In einem intensiven Entwicklungsprozess entstand ein funktionierender Prototyp mit:
- vier präzisen Mikrospritzgussteilen,
- Ultraschallschweißung ausgewählter Komponenten,
- Unterstützung bei der Verklebung von LEDs und Kameras in enger Abstimmung mit dem Kunden.
Was dabei entscheidend war ist die Herstellbarkeit von Anfang an mitzudenken. Die frühe Investition in ein Spritzguss-Prototypenwerkzeug erwies sich als Gamechanger.
Nächste Schritte: Von der Vision zum zertifizierten Medizinprodukt
InTuEye soll als Klasse IIb Medizinprodukt unter der MDR eingestuft werden – inklusive präklinischer Studien und umfassender Dokumentation. Die Marktzulassung ist für 2027 geplant. Goller Systems begleitet die technische Entwicklung weiter – mit Fokus auf Fertigungstauglichkeit, Skalierbarkeit und Dokumentation.
Das Projekt zeigt, dass es Goller systems besonders wichtig ist, gemeinsam mit dem Kunden weiterzudenken. Die Kombination aus medizinischer Praxisnähe und technologischer Vision macht den Unterschied. Denn wer gemeinsam denkt, kann in der Medizintechnik wirklich Neues schaffen.
